Diese Niederlage hätte nicht sein müssen

25:27 gegen TSV 2000 Rothenburg –
Die Mannschaftsleistung wird nicht belohnt

Am Ende passte die Stimmung zum Lohrer Wetter: es war trist. Dabei haben unsere Füchse über weite Strecken ein mitreissendes Spiel geliefert und vom Anwurf an lange die Führung in den eigenen Händen gehabt. Die Einstellung stimmte. Die Stimmung stimmte. Nur das Ergebnis am Ende nicht.

Ein Emotionaler Start

Schon vor dem Anpfiff wurde es emotional. Die Halle verabschiedete unseren ehemaligen Kapitän, echten Lohrer Jung und Nummer acht der ewigen Torschützenliste: Jannik Schmitt hatte zu Saisonbeginn das Ende seiner Karriere bekanntgegeben und wurde noch einmal mit stehenden Ovationen gefeiert.

Danach zeigten seine Kollegen auf der Platte einen engagierten Start und legten vom Punkt weg ordentlich los. Krankheitsgeschwächt und ohne Top-Scorer Patrik Dobos zeigten die Jungs von Trainer Peter Dávid eine ansehnliche Partie. Nach 13 Minuten stand es 7:5 für die Füchse – darunter drei Treffer des wieder genesenen Gergö Zvolenski, der seit Juni pausierte und nun endlich wieder mit der Mannschaft auflaufen konnte.

Im weiteren Verlauf hielten unsere Füchse den Abstand von zwei Toren und verpassten ein ums andere Mal, einen deutlicheren Abstand herzustellen. Die Abschlussquote war – so selbstkritisch müssen wir sein – nicht gut. Dass Paul Bernard in der 17. Minute nach einem unabsichtlichen Kopftreffer mit Rot die Platte verlassen musste, half sicherlich nicht. Allerdings spielte es unseren Jungs in die Karten, dass auch die Rothenburger die ein oder andere Chance liegen ließen. Dennoch: der Abstand hätte größer sein müssen. So ging es nach 30 Minuten mit einem Tor Vorsprung in die Pause und der leider immer noch dünn besetzte Kader konnte ein wenig durchatmen.

Nach der Pause erst der Vorsprung, dann der Einbruch

Zunächst begann Halbzeit zwei dort, wo Halbzeit eins aufgehört hat: die Füchse hielten einen Vorsprung von zwei Zählern. Ab der 36. Minute gaben die Füchse Gas und zogen durch einen Doppelschlag mit 18:14 auf eine vier Tore-Führung davon. Leider folgte auf diesen vermeintlich komfortablen Puffer eine Phase in der in Sachen Abschluss fast gar nichts mehr gelang. So stand es in der 46. Minute plötzlich 20:20, kurz darauf sogar gefolgt von einer Rothenburger Führung.

Spannung Pur in der Schlussphase

Die letzten zehn Minuten hatten es in sich. Bei wechselnder Führung schenkten sich beide Mannschaften nichts und so kam es zum Showdown in der 58. Minute. Der Lohrer Top-Torschütze Dario Sicheneder trat zum Siebenmeter an und scheiterte im Abschluss. Davon erholten sich unsere Füchse nicht mehr und Robin Schweizer und Daniel Laugner setzten die Schlusspunkte für Rothenburg.

Unterm Strich steht so eine Niederlage, die vermeidbar gewesen wäre und entsprechend schmerzt. Aber die Mannschaft hat über die gesamte Partie Kampf, Wille und Entschlossenheit gezeigt und sich füreinander eingesetzt. Darauf lässt sich nächste Woche gegen den HC Erlangen III aufbauen.

Die Top-Torschützen dieser Partie: Dario Sicheneder (7 Tore), Maxi Schmitt (5 Tore), Linus Dürr (je 4 Tore).

 

BILDER DES ABENDS

 

Fotos: Viktoria Weimer Fotografie

 

Beim nächsten Spiel dabei?

 
Weiter
Weiter

Derbysieg gegen Rimpar