30:20 gegen TSV München-Allach –
Die Füchse lassen nach der Pause nichts mehr anbrennen
Nach zwei Niederlagen in Folge war die Richtung klar: Gegen den TSV München-Allach sollten endlich wieder Punkte her. Dass es am Ende gleich zehn Tore Vorsprung werden würden, war zur Halbzeit allerdings noch nicht abzusehen. Nach einer engen ersten Hälfte steigerten sich unsere Füchse nach dem Seitenwechsel deutlich und belohnten sich mit einem überzeugenden 30:20-Heimsieg.
LOHR PUNKTET – Allach hält dagegen
Fabian Zehnter eröffnete nach 38 Sekunden die Partie. In der Anfangsphase entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Über Fabian Zehnter und Patrik Dobos gelang unseren Füchsen bis zur 13. Minute eine 9:7-Führung. Allach blieb aber dran und verkürzte in der 20. Minute auf 9:8. Auch danach blieb es eine umkämpfte Partie. Zeitstrafen auf beiden Seiten und einige intensive Diskussionen sorgten für zusätzliche Unruhe. Als Patrik Dobos in der 28. Minute auf 13:10 erhöhte, schien ein kleiner Vorsprung möglich. Doch Jonas Stieglmeier traf noch zweimal für die Gäste und stellte den Halbzeitstand auf 13:12.
Nach der Pause übernehmen die Füchse
Was unseren Jungs in der ersten Halbzeit noch nicht durchgehend gelang, funktionierte nach dem Wiederanpfiff umso besser. Fabian Zehnter legte direkt zwei Treffer nach und stellte auf 15:12. Die Abwehr stand jetzt deutlich sicherer und auch unsere Torhüter bekamen immer besseren Zugriff auf die Würfe der Gäste. Als Allach einen Siebenmeter nicht nutzen konnte, schlugen unsere Füchse zurück: Gergö Zvolenszki traf innerhalb von gut einer Minute gleich dreimal und baute die Führung auf 18:14 aus. Spätestens nach dem 19:14 durch Tim Mill in der 38. Minute war klar, dass unsere Mannschaft das Spiel jetzt zunehmend kontrollierte.
Ganz abschütteln ließen sich die Münchner allerdings noch nicht. In der 45. Minute kamen die Gäste noch einmal auf 20:17 heran. Doch unsere Füchse fanden die passende Antwort. Paul Bernard, Maxi Schmitt und zweimal Patrik Dobos sorgten dafür, dass der Vorsprung wieder auf vier Tore anwuchs. Auch defensiv blieb die Mannschaft konzentriert und machte es den Münchnern zunehmend schwer.
Starker Schlussspurt macht den Unterschied
In der 53. Minute wurde es noch einmal spannend: Fabian Zehnter sah nach seiner dritten Zeitstrafe die rote Karte, Allach bekam einen Siebenmeter. Doch auch diese Chance ließen die Gäste liegen, weil Tamás Szabó bärenstark parierte. Statt die Überzahl für sich zu nutzen, gerieten sie endgültig ins Hintertreffen. Unsere Füchse legten einen starken Schlussspurt hin und bauten die Führung mit einem 7:0-Lauf weiter aus. Balint Rosta und Gergö Zvolenszki machten den Anfang, Tim Mill, Linus Dürr und Patrik Dobos legten nach. Allach gelang in den letzten knapp neun Minuten kein weiterer Treffer – auch nicht, als Louis Sacherow nochmal zum Siebenmeter antrat und diesmal an Mark Roschlau scheiterte. Es war eine Schlussphase zum Genießen. Die Halle brannte und unsere Jungs durften Selbstbewusstsein tanken. Und nach dem Schlusspunkt durch Ferdi Schmitt 15 Sekunden vor dem Ende auch ausgelassen feiern!
Zehn Tore Unterschied, nur 20 Gegentreffer und vor allem eine starke zweite Halbzeit: Unsere Füchse haben die richtige Antwort auf die vergangenen beiden Spiele gegeben. Und auch den Fans muss man ein Lob aussprechen – die Stimmung war wieder exzellent und die alle Besucher*innen haben, angetrieben von den unermüdlichen Spessartfüchsen – die Mannschaft wahnsinnig unterstützt!
Nach sieben Spielen stehen unsere Jungs jetzt mit 5:9 Punkten auf dem achten Tabellenplatz. Zwei wichtige Punkte sind eingefahren – jetzt geht es mit breiter Brust zum Auswärtsspiel nach Bayreuth.
Die Top-Torschützen dieser Partie: Patrik Dobos und Fabian Zehnter (je 6 Tore), Gergö Zvolenszki (5 Tore).
BILDER DES ABENDS
Fotos: Viktoria Weimer Fotografie